Wozu (Logopädie)

Der alltägliche Dialog mit den Menschen in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, bei Besorgungen etc. erscheint uns selbstverständlich - solange dies nicht mehr ungestört möglich ist. Manchmal kann sich auch die Sprache bei Kindern nicht richtig entwickeln.

Unser Ziel ist es, Kommunikation zu ermöglichen.

Sprache entdecken

Sprechen macht Spaß, weil man Kontakt bekommt und beim Gegenüber etwas bewirken kann. Eine Sprachentwicklungsstörung beeinträchtigt den Kontakt zur Umwelt, erschwert wichtige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes.

Ein früher Therapiebeginn bewahrt Ihr Kind vor einem Fehlstart.

Sagen, was man meint

Ein kleiner Versprecher kann manchmal witzig sein. Aber Artikulations- und Wortfindungsstörungen beeinträchtigen die Kommunikationsfähigkeit und können zu Missverständnissen führen.

Logopädie hilft, Wichtiges richtig auszusprechen.

Fließendes Sprechen

Sprechangst und stockendes Sprechen erschweren den Alltag von stotternden Menschen und auch die Angehörigen müssen oft verzweifelt und hilflos zusehen. Logopädische Therapie hilft die Kommunikation wieder im Fluss halten zu können.

Logopädie ermöglicht angstfreie Kommunikation.

Den richtigen Ton finden

Wenn die Stimme nicht mehr "stimmt" können wir die ganze Bandbreite unserer stimmlichen Ausdrucksfähigkeit nicht mehr nutzen. Lähmungen, Atemstörungen, Heiserkeit, Räusperzwang und Missempfindungen im Hals schränken die Belastungsfähigkeit der Stimme ein. Manchmal muss auch nach einer Kehlkopfentfernung aufgrund einer Krebserkrankung eine Ersatzstimme angebahnt werden.

Logopädie kräftigt Atmung und Stimme

Schlucken - das geht doch automatisch

Aber nicht, wenn eine Schluckstörung vorliegt: z.B. bei Säuglingen (Frühgeborene) mit Trinkschwäche. Auch bei älteren Kindern kann durch eine Schwäche der Zungenmuskulatur ein verändertes Schluckmuster entstehen, wodurch schließlich auch die Kieferentwicklung betroffen ist. Meist werden diese Kinder vom Kieferorthopäden zur logopädischen Behandlung geschickt, um die sogenannte myofunktionelle Störung zu beseitigen. Erst wenn die Zunge beim Schlucken nicht mehr gegen die Zähne drückt, kann der Kieferorthopäde auf Dauer eine erfolgreiche Korrektur der Zahnstellung erzielen. Auch durch verschiedene neurologische Erkrankungen kann das Schlucken gestört sein. Durch gezielte Übungen wird die Schluck- und damit auch die Sprechmuskulatur gestärkt.

Logopädie ermöglicht natürliche Nahrungsaufnahme und hilft Zahnfehlstellungen zu regulieren.

Dialog auch ohne große Worte

Manche Hirnschädigungen haben einen teilweisen oder totalen Verlust der Sprache zur Folge. Zum Beispiel kann nach einem Schlaganfall auch Lesen, Schreiben und Verstehen gestört sein. Logopäden erarbeiten u.a. mit den Betroffenen alternative Kommunikationsmöglichkeiten, mit denen sie trotzdem wieder am sozialen Leben teilhaben und sich im Alltag zurecht finden können.

Logopädie schafft Teilhabe und Integration.